OLED-Initiative ist leuchtendes Beispiel für Hightech-Strategie

BMBF fördert Forschung an organischen Leuchtdioden mit 100 Millionen Euro / Industrie sagt 500 Millionen Euro zu “Optische Technologien sind ein Motor für Innovation und Wachstum in Deutschland”, sagte die Bundesforschungsministerin auf dem Festakt zum Start der OLED-Initiative am Montag in Ludwigshafen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet organischer Leuchtdioden, so genannter OLED, in den nächsten fünf Jahren mit 100 Millionen Euro. Gleichzeitig wollen die beteiligten Unternehmen 500 Millionen Euro dafür investieren. Die Ministerin: “Damit wird ein Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung vorbildlich erfüllt: Wir mobilisieren mit öffentlichen Mitteln ein Mehrfaches an Mitteln aus der Wirtschaft. Die OLED-Initiative ist dafür ein leuchtendes Beispiel.”

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Die LASIK Behandlung ist ein schneller, schmerzloser Eingriff mit schneller Rehabilitation.

Die LASIK Operation dauert meist nur wenige Minuten. Durch die Anwendung mit lokal betäubender Augentropfen ist die Behandlung schmerzlos. Meist kann der Patient gleich  nach der Operation wieder nach Hause gehen. Aufgrund einer Beruhigungstablette sollte der LASIK Patient jedoch nicht sofort selbst Autofahren.

Bereits einige Stunden nach der Operation erreicht der LASIK Patient ein gutes Sehvermögen. Die meisten Patienten kehren daher bereist am Tag nach der Lasik Operation wieder in Ihr normales Berufsleben zurück.

Da im Gegensatz zur PRK- Operation die Oberfläche der Hornhaut nicht angegriffen wird und das Hornhautdeckelchen wie ein schützendes Pflaster auf die Wunde gelegt wird, verläuft die Heilung dadurch sehr schnell und komplikationsfrei.

Mittels der LASIK Behandlung können über 90 % aller Fehlsichtigen korrigiert werden: Das Verfahren eignet sich besonders zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt., der Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt. und der Hornhautverkrümmung bis ungefähr 3 dpt.

PRK – Photorefraktive Keratektomie

Bei der PRK-Methode wird das Epithel entfernt und dann das Auge oberflächlich gelasert. Das Epithel wächst innerhalb einiger Tage nach. Da es im Gegensatz zu LASIK und LASEK keinen „lebenden Wundverband“ gibt, treten postoperativ oft starke Schmerzen und Narbenbildung auf. Daher wird die Methode immer seltener angewandt.

In einer Langzeitstudie von PRK über 12 Jahre hatten 94% der Augen einen bestkorrigierten Visus, der dem vor der OP entsprach, oder besser. Nach anfänglicher Überkorrektur in den ersten vier Wochen kam es zu einer Regression innerhalb von 3–6 Monaten. Je nach Dioptrien-Gruppe wurde die angestrebte Korrektur in bis zu ca. 79% der Fälle erreicht. Danach war die Refraktion über 12 Jahre stabil, d.h. es gab keine statistisch signifikante Änderung. 12% der Patienten klagten über Nachtsichtprobleme, 3% über trockene Augen. 50% der Patienten waren „extremely happy“ mit dem Ergebnis, besonders die, die nahe an der Normalsichtigkeit waren. Die anderen hatten Nachtsichtprobleme, starke Regression oder einen dezentrierten Abtrag.

LASEK – Laser Epithelial Keratomileusis und EPILASIK – Epitheliale in situ Keratomileusis

LASEK und EPILASIK sind eine Weiterentwicklung der PRK. Sie sind generell eine Alternative zur LASIK und werden z.B. angewandt, wenn die Hornhaut zu dünn für eine LASIK Operation ist. Physisch ist diese Operationsmethode deutlich sanfter als LASIK, da nur das Epithel abgetragen, also eine dünne Gewebeschicht auf der Hornhaut. Anschließend wird auf der Hornhautoberfläche der Laser-Eingriff durchgeführt und das Epithel wächst in etwa vier Tagen kreisförmig wieder zu. Die postoperativen Schmerzen sind stärker als bei der LASIK, aber geringer als bei der PRK. Da es keine Flap-Komplikationen gibt, ist es eine sinnvolle Alternative zu LASIK bei erhöhter Traumagefahr (z.B. Polizisten, Kontaktsportler) oder bei dünnerer Hornhaut. Behandelbar sind Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D, Weitsichtigkeit bis ca. +3 D und/oder Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bis ca. 4 D.

Im Gegensatz zur LASIK-Methode wird anstelle der Hornhaut nur das Epithel mit einer Alkohollösung (bei LASEK) oder einem stumpfen Hobel (Mikrokeratom, bei EPILASIK) gelöst und auf die Seite geschoben. Bei Epi-LASIK dient die Epithelschicht dann als natürlicher Wundverband. Auf einen Schnitt in das Hornhautstroma (wie bei der LASIK) kann also verzichtet werden. Bis zum Wiederanwachsen des Epithels nach ca. 4-5 Tagen wird eine Verbandlinse eingesetzt. In mehreren Studien zu LASEK  wurde eine erfolgreiche Korrektur mit ±0,5 Dioptrien in 75–87% der Fälle nach einem Jahr erzielt. Zwischen 84%–100% der Augen hatten einen unkorrigierten Visus, der dem vor der OP entsprach, oder besser. Einzelne Publikationen sprechen von einer besseren Kontrastsensitivität und Nachtsicht im Vergleich zur LASIK.

LASIK – Laser In Situ Keratomileusis

LASIK ist die derzeit populärste Methode für refraktive Chirurgie. Ein LASIK-Patient hat sofort und schmerzfrei scharfe Sicht, da die Operation unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche vorgenommen wird und das Epithel, im Gegensatz zu LASEK, nicht erst nachwachsen muss. Bedingt durch den operationsbedingten Hornhauteinschnitt ergibt sich jedoch ein höheres Risikopotential, da dieser Einschnitt nicht wieder richtig anwächst.

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Internet gratis Tipps mit Alles Gute für das Auge in der Version: 4.9.6